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Die Bundeswehr stellt sich vor

Die Bundeswehr stellt sich vor

Am Freitag, dem 26.11.2010, besuchte uns Herr Markus Baier von der Wehrdienstberatung aus Bonn, um uns über den Ausbildungsweg eines Soldaten zu berichten und uns Fragen zur Bundeswehr zu beantworten.

Wer zur Musterung kommt wird von Kopf bis Fuß untersucht, um festzustellen, ob er geeignet ist, Soldat zu werden. Herr Baier berichtete uns, dass er schon etwa 20 Jahre bei der Bundeswehr ist und rund 3000 € verdient. Ein Einsteiger bekommt ca. 1530 – 1890 € in seiner Ausbildungszeit. Die jährliche Bewerbungszeit ist von Januar bis August. Um Soldat bei der Bundeswehr zu werden, muss man deutscher Staatsbürger sein. Die Bundeswehr fordert einen guten Schulabschluss. Wer in der Schule zu spät kommt, hat schlechte Aussichten, bei der Bundeswehr genommen zu werden.

Herr Baier berichtete, dass es am Flughafen Köln/Bonn eine Maschine der Bundeswehr gibt, die auch das „fliegende Krankenhaus" genannt wird, da es rund 40 Verletzte laden kann. Ein Einsatz im Ausland dauert etwa 4 Monate, in Afghanistan sind ca. 4000 deutsche Soldaten im Einsatz. 7000 deutsche Soldaten sind weltweit im Einsatz.

Die Soldaten der Marine sind 180 Tage am Stück unterwegs und haben 7 Tage in der Woche Dienst.

Außerdem können Soldaten nicht kündigen. Wenn ein Soldat eine große Familie hat, bekommt er mehr Geld, wenn er länger in Kriegsgebieten im Einsatz ist.

Zum Schluss berichtete Herr Baier uns noch, dass die Bundeswehr 60 verschiedene Ausbildungsberufe zur Verfügung stellt. Den neuen Rekruten wird schon nach zwei Wochen eine echte Waffe in die Hand gegeben, um sich mit dem Gerät vertraut zu machen. Jeder Soldat muss innerhalb von zwei Wochen mindestens 90 Minuten machen.

Das, was uns Herr Markus Baier berichtete, war sehr interessant.

Jens Friedrichs-Jungenkrüger, Klasse 10b

 

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