Praktika und viele Projekte für gute Berufsorientierung
EITORF (am). "Bereits für die Schüler der achten Klassen startet jeweils im Mai mit einer Projektwoche und weiter folgend zwei Wochen Praktika der gezielte Einstieg in die Berufsorientierung", so Wolfgang Müller, der gemeinsam mit Frank Nolten als Studien- und Berufswahlkoordinator den guten Übergang in die weitere Ausbildung verantwortet. Diese "Praxis für die Praxis" setzt sich dann im 9ten Schuljahr fort und mündet in der 10 in einem Ganzjahrespraktikum.
Dies in der Form, als dass jeweils an einem Tag in der Woche der Unterricht um sechs Stunden gekürzt und durch einen kompletten Praktikumstag ersetzt wird. In Kenntnis der Neigung und dem Leistungsvermögen der Schüler präferiert Wolfgang Müller stark den Übergang in die duale Ausbildung. Dem stand bis vor ein paar Jahren aber häufig die Einstellung der Schulabgänger entgegen (die vielfach auch versuchen, über das Berufskolleg einen besseren Abschluss zu schaffen), aber auch geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt, den passenden Ausbildungsplatz zu finden.
Weil stärker denn je aber Nachwuchs gesucht wird, kommen die Betriebe auch zunehmend in die Schule und erläutern Berufsbilder und sind sehr interessiert, durch Praktika Plätze den direkten Einblick in die Berufswelt zu vermitteln. Auch natürlich, um den dringend benötigten geeigneten und gut motivierten Nachwuchs zu finden.
Parallel unterstützt werden die Bemühungen durch die Maßnahmen der Arbeitsgemeinschaft "Berufsorientierung" an der Schule, das BOB (Berufs-Orientierung-Büro), die wöchentlichen Sprechstunden der Jugend-Beratungshilfe (mit der zusätzlichen Ergänzung der Benachteiligten-Beratung) sowie die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit.
Zum Programm gehören ebenfalls die Informationen am Schwarzen Brett im Foyer der Schule (angebotene Ausbildungsplätze, Informationsbroschüren, Übersichten über Berufsbilder) sowie organisierte Fahrten zu den Ausbildungsbörsen, wie sie zuletzt in Troisdorf durchgeführt wurde.
Das jährlich zweimal herausgelegte und 48 Seiten umfassende Magazin "AZUBI gesucht" (Schule heute, Beruf morgen) der Verlage "Extra-Blatt, Wochenende, Blickpunkt Meckenheim und Schaufenster Bonn" vermag im Kontext mit allen anderen Maßnahmen ebenfalls wichtige Impulse zu geben.
Kontakte werden vermittelt und durch Tipps und die Vorstellung verschiedener Berufsbilder wichtige Orientierungen gegeben. Wie in der GHS-Eitorf wird auch in anderen Schulen für die Schüler der letzten drei oder zwei Klassen "AZUBI gesucht" bereit gehalten.
Das Magazin kann auch unter:
http://epaper.extra-blatt.de/book/read/id/00004D69840FFE5B
gelesen oder heruntergeladen werden.
Verbleibt abschließend, der "Gemeinschafts-Hauptschule-Eitorf im Park" noch besonders zu gratulieren. Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen zeichnete im September die GHS für ihre ausgezeichnete Arbeit im Bereich der umfassenden Gesundheitsförderung und Prävention aus, versehen mit einem interessanten Preisgeld.

Blerina (v.l.n.r.), Melike und Gamze, alle drei Schülerinnen der 10a haben einen Migrationshintergrund, werden von Schulleiter Alfred Himpeler (r.), Berufswahlkoordinator Wolfgang Müller und die anderen Lehrer des Kollegiums der GHS-Eitorf bestens auf den Übergang von der Schule in den Beruf oder die schulische Weiterbildung vorbereitet. Foto: Müller
Quelle dieses Beitrages: http://www.sonntags-post.de/rag-spo/docs/448658/azubigesucht



















